BMW Concept Z4 – Die Fahrmaschine

BMW interpretiert mit seinem Concept Z4 den Roadster neu und zeigt schon mal, wie das künftige Serienmodell aussehen wird.

Es ist der Catwalk der aufregend schönen Auto-Creationen: der Concours d’Elegance im kalifornischen Pebble Beach. Da darf natürlich BMW nicht fehlen. Die Bayern präsentierten dort jetzt die aufregende Neuinterpretation eines BMW Roadster: den Z4 Concept. Kompakte Proportionen, dynamische Silhouette und emotionale Formensprache. Die aufsehenerregende Designstudie gibt einen Ausblick auf das künftige Serienmodell, das im nächsten Jahr vorgestellt werden wird. „Das BMW Concept Z4 ist eine absolute Fahrmaschine: Durch die Reduktion auf das Wesentliche wird alles das, was Fahrfreude ausmacht, in unvergleichlich direkter Weise erlebbar. Das ist absolute Freiheit auf vier Rädern“, so Adrian van Hooydonk, Leiter BMW Group Design.

Sportliches Statement

Sportlich und progressiv zeigt das BMW Concept Z4, wie sich die BMW Group einen modernen Roadster vorstellt. Ob in der dynamischen Front, der markanten Seite oder dem klar gezeichneten Heck: Kraft und Emotion entstehen allein durch wenige Linien und das subtile Spiel der Flächen“, führt van Hooydonk weiter aus. Das BMW Concept Z4 greift klassische Roadster-Merkmale wie einen langen Radstand, eine flache, gestreckte Silhouette und ein kompaktes Heck auf, interpretiert sie selbstbewusst neu und reichert sie mit der modernen BMW Formensprache an. Durch eine kürzere Motorhaube und knackige Überhänge sitzt der Fahrer zentrumsnäher als bei den bisherigen BMW Roadstern. Dabei zeichnet die Silhouette eine deutliche Keilform, die dem BMW Fahrerbereich integrieren die Überrollbügelfunktion in eleganter Form und schließen die flache Silhouette zum Heck hin sportlich ab.

Formensprache neu gedacht

Ausgehend von der klar gezeichneten Sharknose in der Front entwickelt sich ein ausdrucksstarkes Flächenspiel über die gesamte Fahrzeugseite. Wenige, präzise Linien definieren klare Flächen, die Volumina sind kraftvoll modelliert. In einer zum Heck hin ansteigenden Bewegung entwickeln sich Licht- und Schattenflächen, verdrehen sich und definieren dadurch im weiteren Verlauf das muskulös ausgestellte Hinterrad und das athletische Heckvolumen. Der Heckantrieb wird dadurch optisch deutlich hervorgehoben. Der tiefe Schweller rückt den Fahrzeugkörper optisch nah an die Straße und unterstreicht damit die flache Wahrnehmung der Seite.

Athletisch und markant; breite Schultern im Heck dank der kraftvoll ausgestellten Radhäuser.
Flach und progressiv – die Front

Bei der Frontgestaltung weckt das Verhältnis der tiefen und breiten Niere zu den höher liegenden Scheinwerfern bewusst Assoziationen zum BMW Z8. Die Scheinwerfer interpretieren das klassische Vieraugenerscheinungsbild erstmals vertikal, mit je zwei übereinanderliegenden Scheinwerfertuben. Der Blinker deutet dabei schräg von oben in Richtung Niere und unterstreicht die Dynamik der Frontpartie. Die Frontschürze wirkt durch ihre skulpturale Formensprache sehr athletisch. Die drei großen Lufteinlässe deuten den kraftvollen Antrieb an. Der große Carboneinsatz im mittleren Lufteinlass ist ein klassisches Motorsportelement.

Athletisch und markant – das Heck

Auch im Heck zitiert das Design des BMW Concept Z4 Details und Qualitäten der reichen BMW Roadster Tradition übersetzt sie für die Zukunft. Die breite und flache Heckgestaltung greift die Linien der Seite auf, die kraftvoll ausgestellten Radhäuser formen breite Schultern, die von den schmalen, L-förmigen Heckleuchten unterstrichen werden. Der Carbondiffusor setzt ein sportlich-exklusives Highlight und schließt die Heckpartie zur Straße hin ab.

Ein Großteil des Innenraums ist in Wagenfarbe gehalten, wodurch die Einheit von Interieur und Exterieur deutlich sichtbar wird. Lediglich eine hochwertige Chromleiste trennt die beiden Bereiche. Fahrersitz sowie Türspiegel, Instrumententafel und Centerstack um den Fahrer herum sind komplett in schwarz gehalten und setzen sich deutlich von dem orangen Miteinander von Exterieur und Interieur ab. Im Zusammenspiel formen sie einen klar definierten Bereich, der den Fahrer wie eine Kapsel sportlich umschließt.

Ein Kombi-Instrument mit zentralem Informationsdisplay bilden einen hochwertigen Anzeigeverbund, der sich ergonomisch perfekt in den Fahrerbereich integriert. Erstmals auf nahezu gleicher Höhe und nahe beieinanderliegend wirken die beiden Displays wie eine große, zusammenhängende Anzeigeeinheit. Im Zusammenspiel liefern sie die richtige Information zur richtigen Zeit: Ob Routenführung, Playlists oder andere Infotainment-Inhalte – der Fahrer kann selbst wählen, welchen der im Informationsdisplay verfügbaren Inhalte er einfach per Touch in das Kombi-Instrument vor ihm zur Anzeige bringt. Darüber bündelt das Head-Up Display die wesentlichen Informationen zur Fahrt im direkten Sichtbereich des Fahrers. Gemäß dem Fokus auf das Wesentliche sind auch alle Bedienelemente in „Funktionsinseln“ gebündelt. Nichts lenkt vom Fahrerlebnis ab.

Foto: BMW Group

 

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