Kapstadt topless – im BMW M6 Cabrio

Kap der guten Öffnunge – mit dem BMW M6 Cabrio topless in Kapstadt.
Am südlichen Ende Afrikas liegt das Cabrio-Paradies des schwarzen Kontinents. Im mediterran-subtropischen Kap-Klima bleiben Autos mit Verdeck ganzjährig geöffnet.

Auf den ersten Blick ist Afrika nirgendwo in Kapstadt. Wer die Flaniermeile in Camps Bay entlangfährt, wo perfekt figurierte Models in Bikinis und waschbrett-bäuchige, gewachste Bronzekörper bunte Cocktails mit kleinen Schirmchen schlürfen und dabei beobachten wie sich die Sonne in einem fast halluzinogenem Farbenrausch ins Meer stürzt, wähnt sich in Südfrankreich oder in Kalifornien. Was die Fülle an zur Schau gestelltem Edelmetall noch unterstreicht.  Vor den neonbeleuchteten Cafés, Bars und Restaurants entlang der Victoria Road parken Ferraris, Lamborghinis, Bentleys und alles, was „Made in Germany“ im Ausland so berühmt gemacht hat, vom Mercedes SLS über Audi R8 bis zum tiefblauen BMW M6 Cabrio.

Ich habe das Glück Letzteres für eine Woche ausführen zu dürfen. Fühle mich dabei wie ein Pferdestärken-Flüsterer. Im M6 schlägt das gleiche Herz wie im M5, aber etwas weniger brutal. Der M5 ist ein Pitbull, der M6 ein Windhund. Aber keine Angst, in Sport Plus geht es auch im M6 ordentlich zur Sache, aber wie gesagt gefühlsmäßig nicht ganz so aggressiv wie im muskulösen, geschlossenen Bruder.

Während es für den M5 noch rationale Kaufgründe gibt, wie explosive Familienausfahrten oder schnelle Dienstreisen, steht das M6 Cabrio für Unvernunft pur. BMW wirbt mit 30 Prozent weniger Verbrauch als beim Vorgänger-Modell, dem kreischenden V10-Sauger. Aber sobald der doppelt aufgeladene 4,4-Liter-Achtzylinder mit 560 PS artgerecht einsetzt wird, verkommen die gut 10 Liter auf 100 Kilometer zum theoretischen Wert.

Und bei einem Grundpreis von 131.000 Euro kommt es auf ein paar Liter Sprit mehr oder weniger auch nicht mehr an. Wer die Kohle und das Auto hat, will es auch glühen lassen. Will die 680 Nm maximales Drehmoment spüren und in 4,3 Sekunden von 0-100 km/h preschen oder in 13,1 Sekunden auf 200 km/h. Was in Südafrika bei 60 km/h innerorts und 120 km/h auf Landstraßen mit einem gewissen Risiko verbunden ist. Theoretisch sind beim M6 320 km/h drinnen, aber bei 250 km/h wird elektronisch abgeriegelt. Mit dem optionalen „Driver’s Package“ gegen 2.500 Euro Aufpreis sind immerhin 305 km/h möglich. Aber dann machen sich trotz Windschott orkanartige Tiefausläufer im Cockpit bemerkbar, die selbst gelverstärkte Frisuren durcheinander zu wirbeln im Stande sind.

Traumhafte Kulisse: das Tafelberg-Panorama vom Bloubergstrand aus gesehen.

Genug der Theorie, das Cabrio möchte nun endlich ausgeführt werden. Die erste tolle Straße findet sich bereits mitten in der Stadt. Der Vorteil, wenn eine Millionen-City direkt in einem Nationalpark liegt. Das griffige Asphaltband vom Kloof Nek zum aussichtsreichen Signal Hill ist kurvenreich und bietet grandiose Vistas. Zunächst auf den Tafelberg und das zu seinem Fuße liegende Kapstadt, dann auf Cape Town Stadium, Waterfront, Tafelbucht und Robben Island. Vor allem im Abendlicht, wenn unten die Lichter der Stadt aufflackern, ein faszinierender Anblick.

Südafrika ist die wohl autoverrückteste Nation der Welt. Wobei sich die Liebe zur vierrädrigen Fortbewegung quer durch alle Bevölkerungsschichten zieht und unabhängig von der Hautfarbe ist. Statussymbole haben Tradition im Land. Zeigte sich Reichtum zu prämotorischen Zeiten durch den Besitz möglichst vieler Rinder, protzen wohlhabende Südafrikaner aller Hautfarben heute mit ihrem Auto.
Das Land am Kap ist keineswegs Nischenmarkt, sondern weist eine überdurchschnittlich hohe Dichte an Edelmarken wie Aston Martin, AMG, Ferrari, Bentley oder Rolls Royce auf. Und das Edelmetall wird respektiert. Klar gibt es immer wieder Fälle von Car-Hijacking. Aber das ist Business. Aufgeschlitzte Verdecke und zerkratzte Türen gibt es nicht am Kap. Auto-Vandalismus wird hier nicht praktiziert.

Sanft schaltet das siebenstufige Doppelkupplungsgetriebe, der Wagen ist Gleiter und Fighter in Personalunion. Passend zur Marke geht es auf der M3 aus der Stadt hinaus, Richtung Süden. Im Stadtteil Constantia wurde einst der erste Wein am Kap angebaut. Es gibt ein paar historische, altbekannte Weingüter, aber auch neue, wie Constantia Glen. Das elektrische Tor öffnet sich und der M6 brummelt durch eine toskanische Hügellandschaft. Constantia Glen keltert einen exzellenten Sauvignon Blanc, der sich während einer Weinprobe mit sechs verschiedenen Tröpfchen goutieren lässt. Für den kleinen Hunger gibt es leckere Schinken- und Käseplatten.

Impressionen: immer blüht und duftet es in und um Kapstadt.

So gestärkt geht es weiter. Vorbei an diversen Golfplätzen, nach Muizenberg, dem ersten Ort an der False Bay – die falsche Bucht. Frühe Seefahrer verwechselten im dichten Nebel Cape Hangklip mit Cape Point und bogen zu früh ab, in die riesige Bucht, anstatt das Kap zu umrunden. Es dauerte manchmal mehrere Wochen bis eine Brise wieder so blies, dass die Reise ums richtige Kap fortgesetzt werden konnte.

Am Boyes Drive wirbelt der Wind herrliche Aromen ins Auto. Fynbos wird die Vegetation in den Bergen hier genannt – feiner Busch. Es gibt unzählige Arten und irgendetwas blüht – und duftet – immer. Diese Straße könnte auch irgendwie in Südfrankreich sein. Kapstadt hat so viele Gesichter, kein Wunder, dass sich die Metropole mittlerweile zum Hollywood Afrikas entwickelt hat. Diverse Blockbuster, aber auch deutsche Fernsehfilme wurden hier bereits gedreht.

Kalk Bay mit seinem pittoresken Bilderbuch-Hafen und den bunten Fischerbooten bietet gleich mehrere gute Plätze um frisches Seafood zu genießen. Das Olympia Café in der Main Street mit sympathischem Sperrmüll-Ambiente im Innern, ist berühmt für seine leckeren, immer frisch aus dem Ofen kommenden Backwaren. Einen Schoko-Croissant mit Cappuccino sollte man sich hier schon gönnen.
Der nächste Ort, Fish Hoek, ist dann weniger attraktiv, dafür ist der Strand um so schöner. Beliebt bei Schwimmern – und Weißen Haien. Also unbedingt auf die Shark-Fahnen am Beach achten. Wenn die gehisst werden und die Tröten der Hai-Spotter ertönen, sofort raus aus dem Meer.

Simonstown ist die größte Marinebasis im Land. Der Ort selber könnte mit seiner historischen Häusermeile entlang der Main Street auch irgendwo in Südengland sein. Etwas außerhalb der Stadt liegt Boulders Beach, benannt nach den riesigen runden Granitfelsen, die dort am Strand liegen. Und berühmt für die nördlichste Festlandskolonie von afrikanischen Pinguinen. Ihr Strand liegt im Nationalpark und sie können von Holzstegen aus beobachtet und fotografiert werden.

Chapman’s Peak Drive: mit dem M6 ein absolutes Obenohne-Highlight.

Andere Kapbewohner sind aufdringlicher. Paviane verbinden Autos mit Fressen. Sie haben mittlerweile erkannt, dass ihre gewaltigen Zähne nicht nur Leoparden, sondern auch Touristen erschrecken können. Wer oben ohne auf einen der Clans trifft, sollte also beherzt Gas geben und besser nicht anhalten. Die Straße ist nun eng und kurvenreich. Links die Berge, rechts das Meer. Ein Cabrio-Paradies.

Am Cape of Good Hope Reserve wird ein Eintrittsgeld fällig. Was sich lohnt. Vor allem, wenn man den Besuch nicht auf Cape Point und das Kap der Guten Hoffnung-Schild reduziert. Diverse Seitenstraßen führen, kaum befahren, zu einsamen Sandstränden oder gemauerten Gezeitenpools, in denen es sich wunderbar baden lässt. Übrigens ideale Plätze für ein mitgebrachtes Picknick.

Die Atlantikseite ist das ursprünglichere, wildere Gegenstück zur „zivilisierten“ False Bay. Scarborough hat einen beliebten Surfstrand. Und in Misty Cliffs reiten Kitesurfer über die Brecher. So wie die winzige Bergstraße nach Kommetjie sahen früher alle Straßen ums Kap aus. Keinerlei Randbefestigung, Nervenkitzel pur. Links unten ragt der Slangkop-Leuchtturm in den Himmel.

In Noordhoek beginnt er dann, der legendäre Chapman’s Peak Drive, Südafrikas bekannteste Küstenstraße. Von Einheimischen liebevoll „Chappies“ genannt. Auf den haben sich der M6, aber vor allem sein Fahrer, schon den ganzen Tag gefreut. Die hier zum Teil vorgeschriebenen 20 km/h Tempolimit sehe ich ausnahmeweise nur als Empfehlung an, die 33 Rand Mautgebühr als Eintrittsgeld. Der Trick ist nun, am Parkplatz auf der Noordhoek-Seite zu warten, bis das erste Auto von hinten kommt und vor diesem loszufahren. Dann ist die Strecke zumindest eine Weile frei.

Bayrische Blasmusik schallt aus den vier Endrohren. Im Halbtunnel und unter der Galerie an den steinschlag-gefährdeten Abschnitten der Strecke steigert sich das zum fulminanten V8-Konzert, zu einer Wellness-Behandlung für die Ohren von Autoliebhabern. In der Nachmittagssonne glühen die roten Felsen wie Holzkohle in einem Webergrill. Beim Gasgeben ist das maximale Drehmoment ständig präsent, egal ob bei 1.500 oder 6.000 Touren. Beim Überholen zögert der M kurz. Nach dem kleinen Turboloch geht es dann aber brachial zur Sache. Im Sport Plus-Modus ist das Fahrwerk spürbar straffer, die Lenkung schärfer und das Doppelkupplungsgetriebe schaltet flotter.

Bis Hout Bay lasse ich es in den übersichtlichen Kurven noch einmal ordentlich krachen. Eine Symbiose aus Fahrspaß und fast unerhörter Naturschönheit. Bei „Dunes“ am Beach gibt es frisch gezapftes Bier vom Fass, in relaxter Atmosphäre, gebraut in Namibia nach dem deutschen Reinheitsgebot. Doch mit einem fahrbaren Untersatz wie dem BMW M6 kommt eigentlich nur Camps Bay als Sundowner-Destination in Frage. Und ich habe unglaubliches Glück. Trotz Konkurrenz – SL 63 AMG, Bentley Continental GTC und Porsche 911 Carrera Cabrio – finde ich einen der begehrten Parkplätze direkt am Strip. Somit kann ich meinen Sonnenuntergangsdrink unter Idealbedingungen, also mit Blick aufs Auto genießen. Die allerletzten Sonnenstrahlen streicheln den tiefblauen Lack, der Neonschriftzug der Kneipe spiegelt sich darin. Der V8 kühlt leise knisternd ab. Hier ist Afrika nirgendwo.

Die Liebe zur vierrädrigen Fortbewegung zieht sich quer durch die Bevölkerung. Auf der Karte lässt sich die Tour nachverfolgen.

 

 Fahrpausen 
in Kapstadt

 

SCHAUEN

  • Township-Tour
Obwohl die Reportage den Eindruck erweckt, dass Afrika in Kapstadt nirgendwo ist, entspricht das nicht der Wahrheit. In den Townships schlägt das afrikanische Herz der Stadt. Eine organisierte Township-Tour im Minibus mit einheimischen Guide ist eine gute und sichere Möglichkeit die andere Seite Kapstadts kennenzulernen.
Am besten im Kapstädter
  • Touristenbüro oder über das Hotel/B&B, in dem übernachtet wird, buchen.
    Tafelberg
Das Wahrzeichen der Stadt ragt einen Kilometer aus ihr heraus. Das schönste Foto vom Tafelberg macht man vom Bloubergstrand aus. Mit über 300 Routen nach oben ist der Berg ein Wanderparadies.
Tel. +27 21 424 81 81
www.tablemountain.net
  • Robben Island
Berühmt oder besser berüchtigt ist Robben Island durch den wohl berühmtesten Gefangenen der Welt geworden, Nelson Mandela, der dort 19 Jahre seiner 27 Jahre langen Haft verbringen musste. Die Fähre „Sikhululekile“ legt täglich (wetterabhängig vor dem roten Clock Tower am Nelson Mandela Gateway in der V&A Waterfront ab. Die Tour dauert ca. vier Stunden.
Tel. +27 21 413 42 00
www.robben-island.org.za

 

SCHLAFEN

  • The Grand Daddy & Airstream Trailer Park
Der Gag in diesem coolen Boutique-Hotel, mitten in der Stadt, ist der Airstream-Trailer-Park auf dem Dach. In sieben, von lokalen Künstlern und Designern thematisierten, chromglänzenden, amerikanischen Caravans kann hier mit Blick auf den Tafelberg genächtigt werden.
38 Long Street 
Tel. +27 21 424 72 47
www.granddaddy.co.za
  • Protea Hotel Fire & Ice!
Ein weiteres cooles Hotel mit ausgefallenem Dekor. Das fängt bei den Themen-Toiletten an und geht bis zu den hermetisch abgedichteten Raucherräumen, wo man auf Särgen Platz nimmt. Im Restaurant, wo Kronleuchter an Bergsteigerseilen hängen, gibt es leckere Burger und Milkshakes.
New Church & Victoria Street
Tel. +27 21 488 25 55
www.proteahotels.com/fireandice
  • La Splendida
Kleines, cooles und verkehrsgünstig gelegenes Hotel, 24 Zimmer, gegenüber vom Greenpoint-Leuchturm. Aussicht auf Tafelberg und Stadium. Restaurant Sotano im Haus
121 Beach Road
Mouille Point
Tel. +27 21 439 51 19
www.newmarkhotels.com/hotels/la-splendida
  • Queen Victoria
Das neueste Hotel mitten in der Waterfront, trotzdem ruhig und klein, mit nur 34 Zimmern, tolle Aussicht auf Tafelberg oder -bucht
Portswood Close, Portswood Ridge
V&A Waterfront
Tel. +27 21 418 14 66
www.newmarkhotels.com/hotels/queen-victoria-hotel
  • Tintswalo Atlantic
Die wohl schönste Lage einer Lodge in SA, direkt am Atlantik, im Nationalpark, unterhalb vom Chapman’s Peak Drive. Die elf wunderbaren Suiten sind alle nach Inseln benannt.
Chapman’s Peak Drive, Hout Bay
Tel. +27 11 300 88 88 
www.tintswalo.com

 

ESSEN UND TRINKEN

  • Constantia Glen
Wunderbar gelegenes, neues Weingut in der Traditionslage Constantia 
Constantia Main Road
Tel. +27 21 795 56 39
www.constantiaglen.com
  • French Toast
Mitten in der City. Erstklassige kalte und warme Tapas und über 100 Weine im Glas, in gemütlicher Atmosphäre
199 Bree Street
Tel. +27 21 422 38 39
www.frenchtoastwine.com
  • The Test Kitchen
In der renovierten Keksfabrik im neuen Trendviertel Woodstock, relaxte Spitzenküche
The Old Biscuit Mill, 375 Albert Road
Tel. +27 21 447 23 37
www.thetestkitchen.co.za
  • Reuben’s
Reuben Riffel’s Kreationen sind über die Grenzen des Landes bekannt. 
One & Only Hotel, Waterfront
Tel. +27 21 432 58 00
www.reubens.co.za
  • The Bombay Bicycle Club
Absolut skurriles Dekor mit einem alten Peugeot 404 außen an der Fassade. Hinter so viel Fantasie stecken natürlich die Macher von Madame Zingara, die bereits einige, müde gewordene Lokalitäten in Kapstadt, wie Café Paradiso und Café Mozart erfolgreich wiederbelebt haben. Bombay ist Erlebnisgastronomie vom Feinsten.
158 Kloof Street, Gardens
Tel. +27 21 423 68 05 
www.thebombay.co.za
  • Dunes
Relaxte Kneipe mit Bier vom Fass am Beach von Hout Bay
1 Beach Road
Tel. +27 21 790 18 76
www.dunesrestaurant.co.za
  • Primi Blue
Italienisches Kettenrestaurant mit leckeren Pastas und Pizzen. Peroni vom Fass. Von dieser Filiale hat man einen grandiosen Blick auf die Tafelberg-Silhouette, die Tafelbucht und Kapstadt. Genial zum Sundowner und Abendessen.
Table View
14 Beach Road
Tel. +27 21 557 97 70
www.primi-piatti.com
  • Township-Restaurant Mzoli’s
Hier dreht sich alles um Fleisch – in rohen Mengen – und das Grillen desselben auf acht großen Holzfeuern im Inneren. Das Fleisch wird im Rohzustand in der „Metzgerei“ ausgesucht, auf Blechteller gehäuft und dann ge-braait. Dazu ein Bier im Freiluft-Restaurant, wo meist eine Liveband spielt. Hier finden sich am Wochenende mehrere hundert Menschen aller Hautfarben ein. Mzoli’s wurde 2003 von Mzoli Ngcawuzele eröffnet. Er bekam damals als schwarzer „Unternehmer“ einen zinslosen Kredit der Entwicklungsbank von Südafrika, in deren Bestrebung schwarze Geschäfte zu unterstützen. Was mit Fleischverkauf in der Garage begann, ist heute eines der beliebtesten Restaurants Kapstadts. Mzoli’s Meat ist wie viele andere Kapstadt-Attraktionen auch auf Facebook vertreten, einfach Mzoli’s Meat, Gugulethu (Cape Town) eingeben.
Shop 3, NY115
Gugulethu
Tel. +27 21 638 13 55

 

EINKAUFEN

  • Bay Harbour Market
Mit der Biscuit Mill in Woodstock fing es an, aber der Bay Harbour Market in Hout Bay hat das Konzept des Wochenendmarktes eindeutig perfektioniert. Ohne Zweifel der beste Weekend Market in und um Kapstadt. Am Wochenende finden sich viele Besucher im vorher vernachlässigten und heruntergekommenen Hafen von Hout Bay ein. In ehemaligen Lagerhallen gibt es Essenstände, Dutzende Biere vom Fass, Wein, Klamotten, Souvenirs – alles einzigartig und individuell. Hier ist kein Platz für Massenware. Die Atmosphäre ist authentisch und spiegelt das relaxte Lebensgefühl von Hout Bay prima wider. Bei Live-Musik kann man gut und gerne ein paar Stündchen hier verbringen (Fr 17-21, Sa 9-17, So 9-16 Uhr). 
31 Harbour Road
Hout Bay
Tel. +27 83 275 55 86
www.bayharbour.co.za

 

LESEN

  • Der Autor und Fotograf dieser Reportage, Dieter Losskarn, lebt in Hout Bay, bei Kapstadt und hat mehrere Reiseführer zum Südlichen Afrika verfasst, u. a. Reisetaschenbuch Kapstadt & die Kap-Provinz & Reisehandbuch Südafrika (beide Mairs/Dumont-Verlag, 2013), sowie City Trip Kapstadt (Reise Know-How-Verlag, 2011, € 9,80). Mehr zum Autor auf seiner Website: www.lossis.com

Text und Fotos: Dieter Losskarn

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