Fiat 500 – im New Yorker MoMA zu sehen

Noch bis 15. Juni 2019 ist ein historischer Fiat 500 der Baureihe F in der Ausstellung „The Value of Good Design“ im New Yorker Museum of Modern Art zu sehen.
Mit der Eröffnung der Sonderausstellung „The Value of Good Design“ ist auch ein historischer Fiat 500 im Museum of Modern Art in New York (MoMA) zu sehen. Noch bis 15.Juni 2019 zeigt das MoMA außergewöhnliche Stücke aus seiner Kollektion zum Thema Industriedesign, zu der auch ein Fiat 500 der Baureihe F gehört, die von 1965 bis 1972 produziert wurde.

Die Aufnahme in die weltberühmte Sammlung des MoMA bestätigt die Bedeutung und die symbolische Strahlkraft des Fiat 500 als Stilikone der 1950er Jahre. In Italien als Cinquecento bekannt und 1957 mit dem Modellnamen „Nuova 500“ präsentiert, zeigt der Fiat 500 typische Merkmale des modernistischen Designs der Zeit und passt damit perfekt in die Sonderausstellung zum Thema Industriedesign.

Der nun in der New Yorker West 53rd Street beheimatete Fiat 500 stammt aus der ersten Generation, deren fünf Baureihen (Sport, D, F, L und R) zwischen 1957 und 1975 in einer Gesamtstückzahl von mehr als vier Millionen produziert wurden. 2007 trat der aktuelle Fiat 500 dieses Erbe an, der die Gesamtproduktion auf über sechs Millionen Stück erhöhte und dieses Modell zu einem der bislang meistverkauften Fiat macht.


Der historische Fiat 500 ist ein Werk des Konstrukteurs Dante Giacosa. Sein Ziel war es, ein in der Nachkriegszeit für breite Bevölkerungsschichten bezahlbares Automobil zu entwerfen, das dennoch hochwertige Technik bietet. Trotz der geringen Abmessungen des „Nuova 500“ gelang es Giacosa, einen erstaunlich geräumigen Innenraum mit vier Sitzplätzen zu schaffen. Das serienmäßige Stoffrollverdeck verströmte einen Hauch von Luxus. Der positive Nebeneffekt: Es reduzierte auch den Bedarf an Stahl für die Karosserie – in den 1950er Jahren ein sehr teures Material.

Text und Foto: FCA Germany AG

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