Messner meets Vivaro – Bergsteiger auf 4 Rädern

Das MMM Corones: ein Ort der Stille, der Entschleunigung und unvergesslicher Ausblicke.
Das MMM Corones: ein Ort der Stille, der Entschleunigung und unvergesslicher Ausblicke.
Reinhold Messner, Bergsteigerlegende und langjähriger Markenbotschafter bei Opel, zeigt uns das neue Messner Mountain Museum auf dem Kronplatz.

Wenn man auf dem Kronplatz steht, könnte man annehmen, weit über den Dingen zu stehen. Der irdische Alltag ist weit entfernt, er scheint unten im Tal geblieben zu sein. Doch auch auf dem Gipfelplateau, gelegen auf 2.275 Metern Höhe zwischen Gadertal, Olang und Pustertal, gibt es alltägliche Angelegenheiten, die zu bewältigen sind: Transporte von und zum Museum, Termine oder Veranstaltungen. Reinhold Messner, der dort das sechste Haus seines Messner Mountain Museums betreibt, greift bei vielen Erledigungen immer wieder auf Fahrzeuge der Marke Opel zurück.

Mit dem MMM auf dem Kronplatz endet sein Engagement

Am Kronplatz in Südtirol, nahe seiner Geburtsstadt Brixen, hat Reinhold Messner den Begriff des traditionellen Alpinismus geprägt. Er erzählt die Geschichte der Alpen, geht auf ihre Architektur ein und bezieht einen fantastischen Blick auf die Dolomiten und die Alpen in die Ausstellung des Museums ein: von den Lienzer Dolomiten im Osten bis zum Ortler im Westen, von der Marmolada im Süden bis zu den Zillertaler Alpen im Norden. „Im Berg erzähle ich von der Entwicklung des modernen Bergsteigens, von der Ausrüstung, wie sie sich im Laufe von 250 Jahren verbessert hat, von Triumphen und Tragödien an den berühmtesten Bergen der Welt – Matterhorn, Cerro Torre, K2 – und der Darstellung unseres Tuns, so widersprüchlich es auch erscheinen mag“, erläutert Messner auf seiner Homepage.


Widersprüchlich erscheint zunächst auch, den Naturburschen in Verbindung mit einer Automarke zu bringen, aber im Gegenteil: Er benötigt Fahrzeuge, um wirtschaftlich arbeiten zu können. Reinhold Messner war schon immer ein Freund von Effizienz, hatte er doch zu Beginn seiner Karriere nur wenig Geld, um seine Ideen umzusetzen. Heutzutage legt er durchschnittlich 80.000 Kilometer im Jahr für die Fahrten zu Terminen zurück, in einem Opel Insignia. Schon 1989 konstruierte Opel ihm einen besonders leichten Schlitten, mit dem er zu Fuß den Südpol überqueren konnte. Seitdem hat Messner noch viele weitere Projekte hinter sich gebracht. Das MMM Corones ist nun die Krönung seiner sechs Museen (aus dem Ladinischen übersetzt bedeutet Corones „die Krone“). Messner bezeichnet den Ort als „Ort der Stille, der Entschleunigung und unvergessener Ausblicke“. Die spektakuläre Lage am Schnittpunkt der deutschen, der ladinischen sowie der italienischen Kultur Südtirols brachte Reinhold Messner auf die Idee, den Platz zur kulturellen Aufwertung als Rückzugs- und Erfahrungsraum vorzuschlagen.

Ein Einblick in das Messner Mountain Museum auf dem Kronplatz.
Der unverwechselbaren Museumsbau von Zaha Hadid

Das Museumsprojekt wurde sogleich vom Betreiber „Skirama Kronplatz“ befürwortet und als Bauherr gewann man das Architekturbüro von Zaha Hadid für das Projekt. Die Stararchitektin war bekannt für ihre freien Formen. Sie berücksichtigte Natur und Umgebung und achtete darauf, dass die architektonischen Formen mit den äußeren Gegebenheiten harmonieren und sich einfügen. Beim MMM Corones wählte man daher als Material Beton. Es lässt sich gut in alle denkbaren Formen gießen und passt außerdem am besten zu Felsstein. Im Herbst 2014 war es dann soweit, das MMM Corones konnte eingerichtet werden. Dazu benutzte Messner einen Opel Vivaro und schaffte mit ihm Kunstgegenstände und Erinnerungsstücke auf den Berg.

Doch nicht nur als Bergsteiger und Lastenesel ist der Opel Vivaro geeignet, wie der Hersteller zu Gast bei Reinhold Messner am MMM Corones im Sommer 2016 präsentierte. Der Opel Vivaro ist vielseitig, effizient und überaus erfolgreich. Vom Start in 2001 bis zum Frühjahr 2016 liefen über 750.000 Exemplare vom Band. Der Opel Vivaro empfiehlt sich außer als leichtes Nutzfahrzeug auch als geräumiges Reisemobil für die Großfamilie. Bis zu neun Passagiere finden in der langen 5,40-Meter-Version des Vivaro Combi Platz. Verzichtet man auf die letzte Sitzreihe, fasst der Stauraum rund 4.000 Liter Gepäck für die dann max. sechs Passagiere. Als Familientransporter bietet sich der etwas agilere Combi mit fünf Metern Länge an (ab 32.000 Euro).

Als besonders praktisch erweisen sich, insbesondere für Transporte jeglicher Art, zwei Schiebetüren, von denen die auf der linken Seite des Vivaro jedoch nur gegen Aufpreis zu haben ist. Flügeltüren am Heck sind serienmäßig, eine klassische Heckklappe bietet Opel für die Combi-Variante ebenfalls nur gegen Aufpreis an. Bordcomputer, Radio, elektrische Fensterheber, Telefonfreisprecheinrichtung gehören zur Basisausstattung. Klimaanlage, Sitzheizung, Tempomat, ein schlüsselloses Schließ und Startsystem, eine Rückfahrkamera und das Opel-Infotainmentsystem IntelliLink mit Navigationsfunktion sind optional erhältlich.

Der Opel Vivaro ist ein echter Power-Bergsteiger

Drei Dieselmotoren mit je 1,6 Liter Hubraum stehen zur Auswahl. Die Basisvariante mit 95 PS (70 kW) ist für längere Touren oder das Erklimmen des Kronplatzes im 1,7 Tonnen schweren Combi vielleicht weniger geeignet. Doch die beiden Bi-Turbo- Varianten mit 125 PS (92 kW) oder 145 PS (107 kW) sind interessante und kräftige Alternativen. Bis zu 180 Stundenkilometer sind damit durchaus zu erreichen. Das Sechsgang-Getriebe ermöglicht auch etwas sportlichere Überholmanöver.

Opel Vivaro: Multitalent, Arbeitskollege und moderner Luxus-Laster der Messner-Mountain-Museen.
Opel Vivaro: Multitalent, Arbeitskollege und moderner Luxus-Laster der Messner-Mountain-Museen.

Bis heute wurde der aktuelle Vivaro europaweit bereits mehr als 145.000 Mal verkauft. Im Jahr 2015 erreichte er eine Verkaufssteigerung um 38 Prozent, womit er auch zahlenmäßig zu den Bergsteigern gezählt werden kann. Der Erfolg ist seine Vielfalt: als Kastenwagen, Combi, Doppelkabine oder Plattform-Fahrgestell ist er in  unterschiedlichsten Konfigurationen erhältlich. Die Preise für den Opel Vivaro starten bei 24.860 Euro als Kastenwagen mit 2,7 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Die Combi-Variante kostet in der Basisversion 26.885 Euro (alle Preise UPE exkl. MwSt. in  Deutschland). Wer sich also für einen Vivaro als Familien-Transporter entscheidet, dem steht einer komfortablen Reise zum Kronplatz nichts mehr im Wege. Bei einem Verbrauch von 5,9 Litern pro 100 Kilometer (Herstellerangabe) reicht der Tankinhalt von 80 Litern für über 1.350 Kilometer – und damit ohne Tankstopp von Hamburg bis nach Südtirol.

Text: Renate Freiling

Fotos: Adam Opel AG

 

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