Mit 510 Pferdestärken oben ohne in die Berge – Salzburger Land

510 PS stark und limitiert – der neue 911 Speedster geht in Serie.

 

Wer sehnt sich nach der langen Zeit in den eigenen vier 4 Wänden nicht nach Abwechslung. Deswegen sind wir umso gespannter auf unser Gefährt mit 510 PS, den Porsche Speedster, und das Gipfelspiel, dass uns u.a. im Salzburger Land, erwartet. Das Salzburger Land ist bekannt für traumhafte Regionen und seine Vielfältigkeit. Wer hier Urlaub macht, dem wird nicht langweilig.

 

Es ist für jeden etwas dabei. Man findet zahlreiche Seen, Burgen und Schlösser, Museen, eine atemberaubende Natur und für aktive Menschen vielzählige Sportmöglichkeiten. Nach einer entspannten Anreise im auf 1948 Exemplare limitierten Porsche, checken wir im Hotel Neubergerhof in Filzmoos ein. Hier lenken wir die Aufmerksamkeit mit unseren schicken Sportwagen schnell auf uns, obwohl Porsche hier auf „Schikimiki“ größtenteils verzichtet hat. Keine elektrische Dachbetätigung, keine Sitzheizung, keine Klimaanlage, keine elektrische Lehnen Verstellung und auch kein Doppelkupplungsgetriebe. Unserer Testfahrt hat dies aber nicht nichts abgetan. Wir sitzen schließlich in einer Ikone, die die alte Baureihe würdig verabschieden soll. Was sind schon 279.000 Euro für ein Auto, das irgendwann sicher einmal unbezahlbar sein wird.
 

Puristisch und charakterstarkDesign und Innenausstattung Mit ihrem eigenständigen Exterieurdesign zählten Speedster-Varianten von jeher zu den besonders charakterstarken und begehrten 911-Modellen.
Unser 4 Sterne Hotel verfügt leider über keine Garage, und so muss unser Bolide draußen schlafen. Da schlechtes Wetter angesagt ist, vielleicht sogar Hagel, organisiert die nette Dame an der Rezeption doch noch ein Dach über dem Kopf für unseren Flitzer. Er darf bei den Treckern in der Scheune schlafen. Wir sind begeistert!!! Wir beschließen heute die Wanderschuhe noch aus zu lassen, und erstmal in Ruhe anzukommen. Das 4 Sterne Haus macht es einem nicht allzu schwer, dem Alltag hinter uns zu lassen. Wir haben ein sehr schönes Zimmer mit einen atemberaubenden Ausblick auf Wiesen und Berge. Nach einer Nachmittagsjause beschließen wir es uns im Wellnessbereich gut gehen zu lassen. Das Hotel verfügt über einen Innenpool, mehrere Saunen, einen Raum der Stille (mit Wasserbetten und gemütlichen Schwebeliegen), einen Fitnessraum und einer Infrarotkabine. Auch Massage- und Wellnessbehandlungen können gebucht werden. Das Hotel ist perfekt für einen Familienurlaub. Von der Kinderbetreuung in einem eigens dafür vorgesehenen Bereich mit Kletterwand über eine eigene Kinder- und Familiensauna und einem eigenen Wellnessprogram für die Kinder fehlt es an nichts. Wer nicht selbst wandern mag, kann auf den 8 hoteleigenen Pferden die Landschaft erkunden.


Das 4-Sterne Hotel Neubergerhof Filzmoos ein Familien- und Wellnesshotel in der Wintersportregion Ski amadé in Österreich.

 

Das Salzburger Gipfelspiel

Dieses einzigartige Wandererlebnis ist ganz neu ab diesem Jahr im Programm der Salzburger Sportwelt und führt die Gäste zu den schönsten 7 Gipfeln der Region. Von der wohlwollenden Königin bis zu den sechs Edelmännern verspricht dieses Wandererlebnis fantastische Ausblicke und tolle Botschaften und Rituale. Als erstes entscheiden wir uns für die einfache Tour zur Bischofsmütze. In dem Gipfelspiel steht hierfür das Pseudonym der wohlwollenden Königin. Als erstes besorgen wir uns aber die Gipfelbox. Ein unabdingliches Utensil, wenn man das Gipfelspiel ritualisieren möchte. Diese Box ist im Tourimusbüro in Filzmoos erhältlich und enthält das Tourenbuch für die Prägestempel, die man an jedem Ziel findet. Damit dokumentiert man das Erreichen der einzelnen Etappen. Auch ein Trinkbecher mit Karabiner und eine Landkarte findet man, neben weiteren kleinen Überraschungen, in dem Starterpaket. Diese Wanderung am ersten Tag starten wir direkt vom Hotel, das wirklich eine perfekte Lage für den Start für zahlreiche Wanderungen hat. Nach ca. 45 Minuten erreichen wir die Aussichtsplattform und haben einen traumhaften Ausblick auf den Gosaukamm und den Dachstein. Auf dieser Tour erhalten wir Botschaften über diverse Wildkräuter und sollen den Reichtum des eigenen Lebens erkennen. Mit unserem ersten Prägestempel im Gepäck gehen wir noch ein wenig weiter und kehren in der Aualm ein. Eine wirklich urige Hütte mit sensationeller Bewirtung. Wir gönnen uns eine Mittagsjause, die keinen Wunsch offen lässt. Auch der anschließende Kaiserschmarrn ist eine Gaumenfreude. Gut gestärkt geht es nun mit dem Drahtesel zum Mandelberggut weiter. Da wir uns in den Bergen befinden, entschließen wir uns für ein E-Mountainbike. Eine super Entscheidung! Denn auf dem Weg zum Mandelberggut geht es da ein oder andere Mal bergauf. Im familiengeführten Mandelberggut nehmen wir an einer interessanten Führung teil und erfahren so viel Wissenswertes über Latschenkiefer Brennerei und die Destillerei von Edelbränden. Hätten wir nicht schon so gut gegessen, würden wir uns hier von dem hausgemachten Kuchen und Mehlspeisen gern persönlich überzeugen. Auf den ersten Blick sah alles überragend aus. Ein Blick in den Hofladen, lässt die Vielfalt der Produktion auf dem Mandelberggut erkennen. Wer in der Gegend ist, sollte hier unbedingt vorbei schauen.

 

Es gilt einige Gipfel zu erklimmen im Gipfelspiel.

 

Am nächsten Tag entschließen wir uns den nächsten Gipfel aus dem Gipfelspiel, einen der sechs Edelmänner (dem Geheimnisträger) den Gerzkopf zu erklimmen. Diese Wanderung ist um einiges anspruchsvoller als die gestrige. Der doch für ungeübte Wanderer etwas anspruchsvolle Aufstieg dauert etwa 2 Stunden. Wer es nicht in einem Stück schafft, kann neue Kraft in der Schäferhütte bei der Schäferin Gitti bei einem kühlen Getränk tanken, bevor es die letzten 30 Minuten bis zum Gipfel weitergeht, um den nächsten Prägestempel zu bekommen. Da einen hier auch ein Wunschglocke erwartet, ist dieser Gipfel ein Muss für Geheimwunschträger, die sich nach Verwirklichung sehnen. Für den Abstieg wählen wir einen anderen Weg und kommen so direkt an unserem Hotel an. Nach dem anstrengenden Tag gewähren wir uns eine Fahrt mit der Pferdekutsche zum Abendessen. Unser Kutscher ist der Chef „Schorsch“ vom Fiakerwirt in Alt-Filzmoos. Auf den ersten Blick sieht man sofort, dass es sich hier um ein echtes Original handelt. Er zieht einen mit seinen Geschichten und Weisheiten gleich in den Bann und lässt die Kutschfahrt nicht langweilig werden. Die einstündige Fahrt zur Unterhofalm ist kurzwelig. Im Winter muss man auf die Kutschfahrt aber nicht verzichten, hier geht es dann mit dem Schlitten ans Ziel. Ein unvergessliches Erlebnis. Von dem Tag doch ausgehungert bekommen wir ein sehr leckeres Abendessen auf der Unterhofalm. Auf der auf 1.280 m über Seehöhe am Almsee gelegenen Hütte kocht der Chef selbst. Nach unserem Essen werden wir noch Zuschauer bei einer Hochzeitsgesellschaft, die gerade das Ritual „Braut verzieren“ zelebriert. Ein interessanter und unterhaltsamer Abend geht leider wieder viel zu schnell zu Ende. Heiraten auf dieser schöner Alm muss ein Traum sein. Ich würde sagen, wer die Berge mag und urig heiraten möchte, ist hier genau richtig. Aber auch Tagesausflügler und Wanderer sind hier herzlich willkommen. Wer mit dem Auto kommen möchte, kann die Unterhofalm bequem über eine Mautstraße erreichen. Wir werden heute auf jeden Fall gut schlafen.

 

Apfelstrudel, Freilandschwein und Hühnertortellini, das Credo des Neuberger Hof ist: Kochen ist unsere Leidenschaft!

 

Den dritten Tag lassen wir etwas langsamer angehen und fahren mit der Papagenobergbahn hinauf auf die Schörgi Alm und starten hier unsere ca. einstündige Wanderung zum Rossbrand. Auf dem Gipfel erwartet uns ein atemberaubender 360 Grad Rundumblick auf die Ostalpen. Wenn nicht sogar der beste Ausblick. Schnell prägen wir unseren dritten Stempel in unser Tourenbuch und tragen uns ins Gipfelbuch ein. Wir waren hier! Wer nicht ein bisschen „schummelt“, so wie wir, und den Aufstieg komplett gehen möchte, ist ca. 3 Stunden unterwegs und wer auf den Ausblick nicht verzichten möchte, aber seine Wanderschuhe vergessen hat, kann auch mit dem Auto oder Bus fast bis ganz nach oben zum Gipfelplateau fahren. Hier kann man bei Bedarf in die Radstädter Hütte einkehren und auch übernachten.

 

Das Hotel ist perfekt für einen Familienurlaub. Von der Kinderbetreuung bis hin zur Familiensauna ist alles mit dabei.

 

Unsere kleine Auszeit im Salzburger Land endet heute und wir fahren mit unserem Porsche Speedster „oben ohne“ gemütlich über die Landstraße wieder zurück nach München. Wir hatten 3 tolle und ereignisreiche Tage verbracht und sagen: Wir kommen auf jeden Fall wieder!!!!!! Wir haben erst 3 Stempel vom Gipfelspiel erwandert und wollen auch noch die anderen 4 Gipfel kennen- und lieben lernen. Also bis bald!

Bild: Neuberger Hof und Tourismusverband Filzmoos

Text: Hartmut Adam

 

 

 

 

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