Neue Cabrios – von Übermorgen

Aston Martin Vantage Roadster: der Supersportler.
Die Automobilhersteller verstecken die Neuheiten vor der Öffentlichkeit so lange es geht: ihre Cabriolets der Zukunft. Die Cabriolife-Redaktion stellt aber schon heute die offenen Träume von morgen vor. Worauf wir uns in 2018 freuen dürfen.
Aston Martin Vantage Roadster

Für den Frühling 2019 steht schon die Roadster-Variante des neuen Vantage mit elektrischem Stoffverdeck bereit. Der vier Liter große V8-Biturbomotor stammt von AMG und leistet 510 PS. Das reich für deutlich mehr als 300 km/h. Voraussichtlich wird es auch wieder ein Topmodell mit üppigen 608 PS aus dem 5,2-Liter V12-Biturbo des DB11 geben.

Bentley Continental Convertible

Der neue Bentley Continental basiert auf dem modularen Sportbaukasten, auf welchem bereits der Porsche Panamera steht und wird auch wieder als offene GTC-Variante mit edlem und gut gefüttertem Stoffverdeck erscheinen. Sein W12-Biturbo leistet 635 PS. Acht-Gang-DSG, Allradantrieb und Wankstabilisierung ist serienmäßig. Gesetzt sind auch wieder Speed- und Supersport-Varianten. Letztere leistet gute 800 PS. Später folgt noch ein V8 und womöglich eine neue Einstiegsvariante mit V6-Biturbo.


Von links nach rechts: Bentley Continental Convertible, BMW Z4 und der Porsche 911 Cabrio.
BMW Z4

Der aktuelle und zweite Z4 ist ein schneller aber mehr komfortabler Sportwagen. Bei der dritten Z4-Generation soll ab 2018 wieder die sportliche Seite überwiegen. Dafür sorgt schon das gesunkene Gewicht von gut 150 Kilo. Die Rückkehr zum Stoffverdeck macht deutlich mehr aus als der Carbonanteil. Auf gut 1400 Kilo wird der Roadster abspecken. Unter der Haube arbeiten Vier- und Sechszylinder-Turbo-Motoren, welche von 136 PS bis 326 PS reichen. Das Topmodell Z4 M mit 450 PS ist noch nicht endgültig verabschiedet. Die Kraft wird entweder über ein Sechsganggetriebe oder 8-Gang-Automatik an die Hinterräder übertragen. Im Innenraum zieht ein Head-Up-Display ein. Die Nase der Serienversion ist leider nicht ganz so tief wie bei der Studie. Die Produktion soll von South Carolina und Regensburg nach Österreich zu Magna Steyr in Graz wandern. Den neuen Z4 hat BMW gemeinsam mit Toyota entwickelt. Neben vielen kleineren Positionierungsdetails ist am prägnantesten, dass der Bayer nur als Roadster und der Japaner nur als Coupe erscheint.

Porsche 911 Cabrio

Die bereits achte Generation erscheint 2019, ein Jahr später schon das klassische Cabrio mit Stoffverdeck. Es bleibt natürlich beim Heckmotorkonzept mit Sechszylinder-Boxer. Erstmals ausschließlich mit Turbomotoren. Die Vierzylinderboxerturbos aus dem 718 werden keinen Einsatz finden. Eine Hybridvariante wird für alle Fälle mitentwickelt, ob sie auf den Markt kommt, lässt man von der politischen Entwicklung abhängen. Im Innenraum geht es noch digitaler zu, die Knöpfe werden Schritt für Schritt in Untermenüs verdrängt. Traditionell fallen die äußerlichen Veränderungen wieder nur Kennern auf den ersten Blick auf. Auf auffälligsten ist die neue Fugenführung der Fronthaube und Kotflügel in einer Linie, welche an den 964 erinnert. Auch die Fronthaube darf sich wieder serienmäßig über die klassische mittige Vertiefungen erfreuen.

 

Renault Alpine A110 Roadster und VW T-Roc Breeze.
Renault Alpine A110 Roadster

Entweder die Marke bleibt bei einem Modell oder es folgt eine ganze Familie. Neben viertürigem GT und SUV wäre der erste Ableger ein Roadster. Das Mittelmotormodell leistet 250 PS aus einem 1,8-Liter-Vierzylinderturbomotor. Ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe schickt die Kraft an die Hinterachse. Dank enorm viel Aluminium wiegt der Sportwagen gerade mal eine Tonne was eine beachtliche Beschleunigung von 4,5 Sekunden auf Tempo 100 ermöglicht, bei 250 km/h endet der Spaß. Der Boxster-Konkurrent könnte im Sommer 2019 erscheinen.

VW T-Roc Breeze

Den Erfolg des Range Rover Evoque Cabrios möchte VW gerne eine Preisklasse darunter übertreffen. Im Gegensatz zum offen T-Roc-Concept aus 2014 wird das Serienmodell kein Targa mit herausnehmbarem Dachteil, sondern über ein elektrisches Stoffverdeck verfügen. Der offene T-Roc hätte auch das Potential das Erbe des Golf Cabrios anzunehmen, zumal auch das Beetle Cabrio keinen Nachfolger bekommen könnte.

Foto: Reichel Car Design

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