Stingray Cabriolet – erstes Hardtop Corvette Cabrioliet

Das neue Stingray Cabriolet bietet auch bei abgenommenen Dach den gleichen Stauraum wie das Coupé.
Das Fahren mit offenem Verdeck gehörte schon immer zur Tradition der Chevrolet Corvette. Tatsächlich war die Corvette, als sie im Jahr 1953 debütierte, nur als Cabrio erhältlich. Und als erstes Hardtop- und Mittelmotor-Cabriolet in der Corvette-Geschichte baut die neue Offenversion der Corvette Stingray konsequent auf dieses Erbe auf.

 

Wir haben weltweit für Aufsehen gesorgt, als wir vor einigen Monaten die erste Chevrolet Corvette mit Mittelmotor vorstellten. Jetzt legen wir die Messlatte mit dem ersten Hardtop Corvette Cabriolet noch einmal höher“, erklärt Brian Sweeney, Vizepräsident von Chevrolet in den USA.

In erster Linie ein Cabriolet
Die neue Corvette Stingray mit Mittelmotor wurde in erster Linie als Cabriolet entwickelt. Wie beim Stingray-Coupé, sorgt auch beim Cabriolet die vom Tunnel dominierte Struktur und die Verwendung von hochintegrierten Druckgussteilen für vorbildliche Karosseriesteifigkeit.


Das Team hat das Hardtop so konstruiert, dass es sich nahtlos in der Karosserie verstauen lässt. So bleibt die beeindruckende Fähigkeit der Stingray, zwei Sätze Golfschläger auch bei geöffnetem Verdeck im Kofferraum zu verstauen, erhalten. Das Cabriolet behält auch das vordere Ablagefach des Coupés bei, in das ein Standard-Flug-Handgepäck und eine Laptoptasche passen.

Im Vergleich zu den vorherigen Softtop-Designs, bietet das Hardtop einen leiseren Innenraum, erhöhte Sicherheit und eine sauberere Designlinie.

„Unser Ziel war es von Anfang an sicherzustellen, dass die Kunden bei der Auswahl des Hardtop-Cabriolets weder auf Funktionalität noch auf Leistung oder Komfort verzichten müssen“, betont Josh Holder, Programmingenieur bei Corvette. „Wir haben es geschafft, das Designthema, wie beim Coupé, unverändert beizubehalten, ebenso wie die außergewöhnliche Stauraumkapazität und die dynamischen Fähigkeiten auf Rennstrecken.“

Von Jets inspiriert
Wie beim Coupé, wurde auch das Design des Stingray Cabriolets von Kampfjets inspiriert. Die Verdeckabdeckung verfügt über aerodynamisch geformte und vom Gehäuse von Düsentriebwerken beeinflusste Gondeln. Die Gondeln, die auch als Inspiration für das Chevrolet Engineering Research Vehicle (CERV) I und II verwendet wurden, sowie die Corvette SS- und SR2-Konzepte, tragen dazu bei, die Luftzirkulation in der Kabine zu verringern und ein bemerkenswert stimmiges und markantes Profil mit geschlossenem und offenem Verdeck zu erzielen. Die Verdeckabdeckung verfügt auch über ein elektrisch verstellbares Heckfenster und eine Lüftungsöffnung zur Kühlung des Mittelmotors.

Das zweiteilige Verdeck kann bei Fahrgeschwindigkeiten von bis zu 48 km/h aktiviert und in nur 16 Sekunden ein- und ausgefahren werden. Es wird – erstmals bei einer Corvette – von sechs Elektromotoren bewegt und verwendet Encoder zur präzisen Steuerung. Der Wechsel von Hydrauliksystemen zu Elektromotoren trägt zur Erhöhung der Zuverlässigkeit bei. Ein in Wagenfarbe gehaltenes Dach ist Standard, Optional gibt es ein Dach und Gondeln in Carbon Flash Metallic.

Das fortschrittliche Antriebssystem, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und das versenkbare Hardtop machen die neue Stingray zum kompromisslosesten Corvette-Cabriolet in der Geschichte.

 

Es wurde sorgfältig darauf geachtet, dass der unter der Verdeckabdeckung angeordnete Motor atmen kann. Das aus Verbundmaterial pressgeformte Verdeck wird in einem Fach aus leichten Verbundplatten und Hitzeschilden zum Management der Motorwärme verstaut.

Ein Trennglasfenster in der Mitte des Fahrzeugs kann mit sowohl geschlossenem als auch geöffnetem Verdeck elektrisch verstellt werden. Das Glas wurde optimiert, um die Luftzirkulation und Windgeräusche in der Kabine zu reduzieren und den Geräuschpegel zu verringern. Das Design des Dachsystems führt, zusammen mit dem gleichen Heckspoiler wie beim Z51 Performance Package des Stingray Coupés, zu einem identischen Luftwiderstand bei Coupé und Cabriolet mit geschlossenem Verdeck.

Die Ingenieure optimierten das Fahrwerk des Cabriolets und stimmten die Federn und Dämpfer so ab, dass sie der Charakteristik des Coupés weitgehend entsprechen.

Keine Kompromisse bei der Leistung
Das Cabriolet wird, wie das Stingray-Coupé, vom 6,2-Liter-Small-Block-V-8-LT2-Motor der neuen Generation angetrieben, dem einzigen V-8-Saugmotor in diesem Segment. Ausgestattet mit einer Performanceabgasanlage erzeugt er eine Leistung von 495 PS (369 kW) und ein Drehmoment von 637 Nm und somit die höchste Leistung und das höchste Drehmoment aller bisherigen Corvette-Basismodelle.

Das LT2-Aggregat wird mit dem ersten Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe von Chevrolet kombiniert, und bietet blitzschnelle Gangwechsel und ausgezeichnete Kraftübertragung. Es kombiniert auf einzigartige Weise das Beste aus beiden Welten: das dynamische, direkte Gefühl eines Schaltgetriebes und den Premium-Komfort einer Automatik. Dabei erlaubt die Doppelwippen-Auskupplungsfunktion dem Fahrer durch gleichzeitiges Festhalten beider Wippen sogar das Auskuppeln für erweiterte manuelle Kontrolle.

Das fortschrittliche Antriebssystem, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und das versenkbare Hardtop machen die neue Stingray zum kompromisslosesten Corvette-Cabriolet in der Geschichte.

Das neue Chevrolet Corvette Stingray Coupé wird Ende 2019 im Bowling Green Werk für den US-Markt in Produktion gehen. Produktionsstart für das Cabriolet erfolgt Ende des ersten Quartals 2020. Eine rechtsgelenkte Version des Cabriolets wird zu einem späteren Zeitpunkt in ausgewählten internationalen Märkten erhältlich sein.

Text und Bild: Cadillac/Chevrolet Europe GmbH

No Comments Yet

Comments are closed